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Die 1983 in St. Petersburg geborene Geigerin Alina Pogostkina gewann im Dezember 2005 als erste Deutsche den 9. Internationalen Sibelius Wettbewerb in Helsinki. Die Musikerin, die anfangs durch ihren Vater ausgebildet wurde und derzeit noch an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin studiert, konnte in ihrer bisherigen Karriere bereits zahlreiche Wettbewerbe für sich entscheiden. So gewann sie 1997 als jüngste Teilnehmerin den ersten Preis des Louis-Spohr Wettbewerbs in Freiburg. 1999 wurde sie mit dem "Prix de l’espoire" der Kultur-Fördergemeinschaft der Europäischen Wirtschaft ausgezeichnet und war zudem Preisträgerin beim Concours Tibor Varga in Sion sowie beim Concours Long-Thibaud in Paris. 2001 zählte sie zu den Preisträgern beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel, 2002 auch beim Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis, USA.

Alina Pogostkina hat an Meisterkursen bei Dorothy DeLay, Ruggiero Ricci, Dimitri Sitkovetzky und Tibor Varga teilgenommen. Sie ist regelmäßig Gast bei international renommierten Musikfestivals wie den Schwetzinger Festspielen und dem Mozartfest Würzburg, den Musikfestivals in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Aspen (USA), den Weilburger Schlosskonzerten, Beethovenfest Bonn, den Salzburger Festspielen, wo sie gemeinsam mit Gidon Kremer aufgetreten ist, sowie den Dresdner Musikfestspielen und Lockenhaus.

Als Solistin spielte sie u.a. mit dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, dem hr- Sinfonieorchester Frankfurt, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, Tampere Philharmonic, Lahti Symphony Orchestra, Residentie Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Russischen National-Orchester, Orchestre National de Belgique, China National Symphony Orchestra, Netherlands Philharmonic Orchestra, Mozarteum Orchester Salzburg, Kremerata Baltica und BBC Scottish Sympony Orchestra. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Gennadi Roshdestvensky, Sir Roger Norrington, Gilbert Varga, Christoph Eschenbach, Hartmut Haenchen, Mark Elder, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste und Mikko Franck. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren ihre künstlerische Karriere.

In der Saison 2007/2008 stehen u.a Engagements beim Indianapolis Symphony Orchestra, RTE National Symphony Orchestra Dublin und Tourneen mit den Prager Symphonikern und dem City of Birmingham Symphony Orchestra an. Des Weiteren sind erneut Konzerte mit dem Hallé Orchestra, dem MDR Sinfoniorchester und den Stuttgarter Philharmonikern geplant. Recitals führen sie u.a. nach Finnland, Deutschland und Österreich.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Alina Pogostkina eine Violine von Antonio Stradivari (Cremona 1709) aus den Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.
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